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 > Laufen: "Das wurde gebaut für die Ewigkeit"31.07.2010 

Laufen (höf). "Das ganze Haus vibriert", sagt Filialleiter Simon Haslinger. Neben seiner Raiffeisenbank wird derzeit das Gewerbegebäude aus den 60-er Jahren abgerissen. Ein Bagger mit seiner 3,4 Tonnen schweren Abbruchzange am Greifarm arbeitet sich Stück für Stück voran. "Das wurde gebaut für die Ewigkeit", meint Baggerführer und Juniorchef Maximilian Oeggl, der die 80-Tonnen-Beißkraft bedient, "an Eisen hat man nicht gespart".

Das aber muss raus. Es wird noch an der Baustelle getrennt, ebenso Holz und Isoliermaterial. Selbst Bauschutt wird vom Beton separiert. Letzterer wird geschreddert und dient zukünftig zum Unterbau als Kiesersatz. Die Eternitfassade hat man bereits vorher entfernt und entsorgt, ebenso das komplette Gebäude entkernt. Heinrich Vogel von der Entsorgerfirma msp muss die Abbruchstellen permanent mit Wasser benetzen, um die Nachbarn vor Staub zu schützen. Er kümmert sich auch um die richtige Zuordnung der Materialen in die Container.

Nicht unproblematisch ist die Trennung der direkt angrenzenden Gebäude. Eines davon hat sogar das Badezimmer im Abbruchkomplex. Umgekehrt ragt dessen Keller in die andere Richtung unter das Haus. Hier musste mit einer Art "Riesenflex" geschnitten werden. Die direkt angrenzende Raiffeisenbank hat dagegen eine Doppelwand. Dennoch übertragen sich die Vibrationen bis in den letzten Winkel der Büros. "Risse werden sich nicht ganz vermeiden lassen", befürchtet Oeggl.

Gebaut worden war das Gebäude 1965 für einen Bekleidungsmarkt. Später hat man dort Möbel verkauft und etliche Jahre Autos ausgestellt. Bis vor wenigen Monaten standen Fitnessgeräte in dem zweigeschossigen Bau, dazu wechselnde Lokalitäten. Entstehen wird hier nun ein Parkplatz und das Umfeld wird neu gestaltet.


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